Mitarbeiter/innen der Firma Kika/Leiner

IT, Marketing oder Personalabteilung ... Johannes Kickinger, Bianca Bracher-Riesz, Marion Polleres, Claudia Balazs und Mag. Johanna Joó aus dem Unternehmen kika/Leiner berichten über ihre persönlichen Erfahrungen zur Vereinbarkeit...

Johannes Kickinger
IT-Abteilung der Firma kika/Leiner, hat einen 18 Monate alten Sohn
Als ich mit meinem Vorgesetzten den Wunsch auf Väterkarenz besprach, war ich mir nicht sicher, wie er reagieren würde. Er nahm es jedoch sehr positiv auf und in einem konstruktiven Gespräch konnten wir schnell die Details der Karenz klären. Der Wiedereinstieg in den Berufsalltag verlief für mich völlig unproblematisch, da ich aufgrund des gewählten Karenzmodells auch nur 2 Monate dem Arbeitsplatz fern blieb. Ich kann jedenfalls nur jedem werdenden Vater eine Karenzierung empfehlen, da, neben der Intensivierung der Beziehung zum eigenen Kind, die Karenz auch eine Art kreative Auszeit aus der Berufswelt bedeutet, auch wenn man nur 2 Monate zuhause bleibt.

Bianca Bracher-Riesz
Werbeleitung kika, hat eine 1,5 Jahre alte Tochter
Für mich war von Anfang an klar, dass ich wieder in meinem Job tätig sein möchte und daher nach 1 Jahr in Babypause wieder Vollzeit einsteige. Als ich meinen Vorgesetzten informierte, dass ich ein Baby erwartete, besprach ich dies auch gleich mit ihm und es wurde sehr positiv aufgenommen. So schön die Zeit mit meiner Tochter zu Hause war, so sehr freute ich mich dann auch schon wieder auf die Arbeit. Mein Vorgesetzter, welcher auch Vater von 2 Kindern ist, bot mir auch an mit weniger Stunden wieder einzusteigen, was ich ihm sehr hoch anrechne. Aufgrund des umfangreichen Aufgabengebietes war für mich jedoch klar, dass dies auf Dauer für mich und für das Unternehmen keine zufriedenstellende Lösung wäre. Die Challenge Kind und Job unter einen Hut zu bringen, ist wahrlich nicht einfach und daher ist es toll, wenn das Unternehmen einen dabei durch freie Zeiteinteilung und Verständnis für die Situation unterstützt. Ich freue mich, wieder in meiner „alten“ Position tätig und gefordert zu sein. Eine Aufgabe, die Spaß macht und mich fordert, sowie der Kontakt mit Kollegen - das schafft auch Ausgleich zur Mutterschaft und die Zeit mit Kind kann ich dann intensiv genießen.

Marion Polleres
Leitung Internet kika/Leiner, hat einen 13 Jahre alten Sohn.
Bei meinem Wiedereinstieg ins Berufsleben kam mir das Unternehmen Leiner/kika von Anfang an immer sehr entgegen. Vor mittlerweile fast 13 Jahren, und zu einer Zeit wo Teilzeitarbeit keine Selbstverständlichkeit in der Geschäftsführung war, hat man mir angeboten, im Kundendienst einer Filiale unter zu kommen. Dort konnte ich viel Erfahrung in Arbeitsbereichen sammeln, die mir bis heute für all meine Tätigkeiten zugute kommen. Nach einem Jahr konnte ich dann wieder in die Zentrale ins Marketing wechseln. Ich hatte von Anfang an meine eigenen Aufgabenbereiche und konnte mir immer eigenverantwortlich meine Arbeitszeit – immer im Rahmen einer Teilzeit-Anstellung- einteilen. Meine Arbeitgeber sind immer vollkommen unkompliziert auf meine flexiblen Arbeitszeitbedürfnisse eingegangen. Niemals habe ich von einem Vorgesetzten zu spüren bekommen, dass ich keine Vollzeit-Arbeitskraft bin. Und als ich die Abteilungsleitung übernommen habe konnte ich sogar eine Sondervereinbarung treffen, die mir eine Vollzeit-Anstellung für das Unternehmen möglich macht. So konnte ich immer, bis heute, Familie und Beruf gut unter einen Hut bringen.

Claudia Balazs
Marketing-Fotostudio, hat eine 4 Jahre alte Tochter und einen 2 Jahre alten Sohn.
Bereits zum zweiten Mal hat der Wiedereinstieg in den Beruf bei kika/Leiner für mich hervorragend geklappt. Auf meinen Wunsch hin, konnte ich bereits nach 16 statt der ursprünglich geplanten 18 Monate zurückkommen. Auch dieses Mal wurde mir mit der organisatorischen Leitung des Fotostudios, eine sehr interessante und spannende Aufgabe, und sogar ein Aufstieg direkt nach der Karenzzeit, ermöglicht. Mir wurde dabei freigestellt wie viele Wochenarbeitsstunden ich leisten möchte. Da das Gleitzeitmodell meinen Bedürfnissen als Mutter zweier Kinder sehr entgegen kommt, kann ich sogar wieder Vollzeit arbeiten.

Mag. Johanna Joó
Personalentwicklung, hat eine 3 Jahre alte Tochter.
Bereits 5 Monate nach der Geburt meiner Tochter kam bei mir der Wunsch auf wieder geringfügig zu arbeiten und beruflich „am Ball bleiben“. Mein Chef reagierte völlig flexibel auf meinen ursprünglich nicht eingeplanten Vorschlag und innerhalb weniger Tage hatte ich bereits wieder ein interessantes Projekt. Es war schön, auch während der Zeit zu Hause Kontakt zu meinen KollegInnen zu halten und auch bei Firmenfesten dabei zu sein. Nach 15 Monaten Karenzzeit bin ich mit 30 Wochenstunden „wiedereingestiegen“. Die Einteilung meiner Wunscharbeitszeit wurde mir hierbei völlig freigestellt. Ich empfinde es als großes Glück, dass auch wieder in der Personalentwicklung neue Aufgabenbereiche und Projekte für mich gefunden wurden. Mein Arbeitgeber berücksichtigt die Bedürfnisse meiner neuen Lebenssituation und Rolle als Mutter und ich fühle mich menschlich verstanden- das heißt für mich gutes Arbeitsklima!

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