Peter Hackl

Aktiver am Familienleben teilnehmen, mehr Zeit mit seinem Sohn verbringen und die "Batterie wieder neu zu laden" – das sind die Vorteile, die Väterkarenz dem EVN-Mitarbeiter brachte. Kinderbetreuung zwischen Mutter und Vater zu teilen, war von Anfang an wichtig...

Ich wollte aktiver am Familienleben teilnehmen und mehr Zeit mit meinem Sohn verbringen. Meine Frau und ich haben schon frühzeitig darüber nachgedacht, uns die Kinderbetreuung zu teilen. Die Väterkarenz hat mir die Möglichkeit geboten, die Entwicklung meines Sohnes in dieser Zeit intensiv mitzubekommen und eine engere Beziehung zu ihm aufzubauen. Ein zusätzlicher Vorteil war, dass man ein besseres Verständnis für die Probleme entwickelt, die sich im Zusammenhang mit Kinderbetreuung ergeben. Nachträglich gesehen, war die Väterkarenz für mich eine sehr wertvolle Zeit und eine große Bereicherung.

Welchen Nutzen können Unternehmen erwarten, die Väterkarenz bewusst anbieten?

Aufgabenvielfalt, Arbeitsdichte und zeitliche Verfügbarkeit haben sich im Laufe der Zeit verändert. Grundsätzlich neigt man im Laufe der Zeit dazu, betriebsblind zu werden und im Gewohnten zu verharren. Väterkarenz bietet die Möglichkeit, die "Batterie wieder neu zu laden", d.h. sich zu regenerieren. Man gewinnt den nötigen Abstand und ist wieder bereit, sich Neuem zu öffnen und ganzheitlicher zu denken. Man hat die Möglichkeit, eine Work-Life-Balance herzustellen und kehrt wieder mit neuer Motivation und Energie ins Unternehmen zurück.

Viele Väter würden gerne mehr Zeit für ihre Familie haben und Kinderbetreuung in Anspruch nehmen, fürchten jedoch danach berufliche Nachteile. Unternehmen, die bewusst Väterkarenz anbieten, positionieren sich als attraktive Arbeitgeber, die versuchen, den Bedürfnissen der Mitarbeiter bestmöglich gerecht zu werden.

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